Sarissa

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Die Sarissa (gr. σάρισα) war ein Spieß mit hölzernem Schaft, der von makedonischen und hellenistischen Heeren vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis zur Unterwerfung der Diadochenreiche durch die Römer eingesetzt wurde. Ihre Länge von bis zu 6 Metern machte sie zum wesentlichen Element der Makedonischen Phalanx. Aus Transportgründen war die Waffe meist zweiteilig und in der Mitte durch eine Manschette verbunden.

Die überdurchscnittliche Länge wurde durch Verwendung des Holzes des Dirndlstrauches (Cornus mas) möglich, welches in Makedonien häufig zur Konstruktion von Waffen verwendet wurde und als besonders fest galt. Dies bedeutete, dass die Sarissen führbar blieben und beim Zusammenprall der Heere nicht unmittelbar zersplitterten. Bei einer Länge von 5 bis 6 Metern hatte die Sarissa ein Gewicht von etwa 6 bis 8 kg.

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