Michelbacher Geldfälscher

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Eine bemerkenswerte Geschichte über die technologische Eigenschaft von Dirndl-Holz ist im Michlbacher Heimatbuch zu finden.<ref> Vonwald, K.: Bei uns dahoam - Heimatbuch Michelbach. p.161.<ref/>
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Eine bemerkenswerte Geschichte über die technologische Eigenschaft von Dirndl-Holz ist im Michlbacher Heimatbuch zu finden.
''Die aus Böhmen stammenden Brüder Entlinger, Johann-Alexander, von Beruf Monteur und Emil, von Beruf Tischler, zogen um 1890 in Dorf 6 "Polhakmühle" ein und kamen 1893 auf die kuriose Idee, sich auf die Herstellung von Goldmünzen zu spezialisieren. Der örtliche Schmied Josef Mayer schmiedete ihnen nichtsahnend die erforderlichen Rundstanzen, die Prägestempel wurden von ihnen selbst aus hartem '''Dirndlholz''' geschnitzt. Die Produktion konnte beginnen. Die gelungenen Blüten waren bereits weithin im Umlauf, die Mühe schien sich zu lohnen, allerdings nur für kurze Zeit.''  
''Die aus Böhmen stammenden Brüder Entlinger, Johann-Alexander, von Beruf Monteur und Emil, von Beruf Tischler, zogen um 1890 in Dorf 6 "Polhakmühle" ein und kamen 1893 auf die kuriose Idee, sich auf die Herstellung von Goldmünzen zu spezialisieren. Der örtliche Schmied Josef Mayer schmiedete ihnen nichtsahnend die erforderlichen Rundstanzen, die Prägestempel wurden von ihnen selbst aus hartem '''Dirndlholz''' geschnitzt. Die Produktion konnte beginnen. Die gelungenen Blüten waren bereits weithin im Umlauf, die Mühe schien sich zu lohnen, allerdings nur für kurze Zeit.''  
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''Ein St. Pöltner Kaufmann erkannte die Münzen, welcher Emil schwungvoll auf die Marmorplatte der Verkaufsbude geworfen hatte am dumpfen Klang als Fälschung. Auf die Frage des Kaufmannes, woher er denn dieses wunderschöne Geld habe, fühlte sich Emil geschmeichelt und sagte treuherzig: "des moch ma uns selm". ''  
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''Ein St. Pöltner Kaufmann erkannte die Münzen, welcher Emil schwungvoll auf die Marmorplatte der Verkaufsbude geworfen hatte am dumpfen Klang als Fälschung. Auf die Frage des Kaufmannes, woher er denn dieses wunderschöne Geld habe, fühlte sich Emil geschmeichelt und sagte treuherzig: "des moch ma uns selm". '' <ref> Vonwald, K.: Bei uns dahoam - Heimatbuch Michelbach. p.161.<ref/>
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Version vom 18. März 2008, 10:36 Uhr

Eine bemerkenswerte Geschichte über die technologische Eigenschaft von Dirndl-Holz ist im Michlbacher Heimatbuch zu finden.

Die aus Böhmen stammenden Brüder Entlinger, Johann-Alexander, von Beruf Monteur und Emil, von Beruf Tischler, zogen um 1890 in Dorf 6 "Polhakmühle" ein und kamen 1893 auf die kuriose Idee, sich auf die Herstellung von Goldmünzen zu spezialisieren. Der örtliche Schmied Josef Mayer schmiedete ihnen nichtsahnend die erforderlichen Rundstanzen, die Prägestempel wurden von ihnen selbst aus hartem Dirndlholz geschnitzt. Die Produktion konnte beginnen. Die gelungenen Blüten waren bereits weithin im Umlauf, die Mühe schien sich zu lohnen, allerdings nur für kurze Zeit.

Ein St. Pöltner Kaufmann erkannte die Münzen, welcher Emil schwungvoll auf die Marmorplatte der Verkaufsbude geworfen hatte am dumpfen Klang als Fälschung. Auf die Frage des Kaufmannes, woher er denn dieses wunderschöne Geld habe, fühlte sich Emil geschmeichelt und sagte treuherzig: "des moch ma uns selm". Referenz-Fehler: Es fehlt ein schließendes </ref>

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